Hilfsmittel

Andreas Beinert, Hilfsmittelberater des BSVB (ehrenamtlich)

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Markierung und Kontraste

Ein grundlegendes und recht einfach zu handhabendes Hilfsmittel sind Markierungen. Es gibt sie in verschiedenen Varianten für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Sie sind farbig und selbstklebend und ermöglichen das Markieren von Schaltern und Geräteeinstellungen z.B. an Computertastaturen, Waschmaschinen, Herden oder an Abspielgeräten im Medienbereich. So markiert lassen sich die verschiedenen Geräte sicher bedienen und man kann sich z.B. beim Herd gefahrlos versichern, diesen auch ausgeschaltet zu haben, indem man z.B. die „0“ mit einem Markierungspunkt versieht.

Für Treppenstufen gibt es Markierungsstreifen in unterschiedlichen Farben. Ist die erste und die letzte Treppenstufe damit gekennzeichnet, fällt es Menschen mit einer Seheinschränkung leichter, Treppen zu benutzen. Nagellack, Konturenpaste für Hinterglasmalerei, Plusterfarben und Lackstifte eignen sich ebenso zum Markieren wie Gummibänder, Pflaster, Tesakrepp und Ähnliches. Dem Erfindungsgeist sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Reflexstreifen helfen, von anderen Verkehrsteilnehmern, die man selbst aufgrund der Sehbehinderung erst sehr spät wahrnimmt, auch im Dunkeln frühzeitig gesehen zu werden. Sie lassen sich an der Kleidung sowie an Geh- und Orientierungshilfen anbringen.

Eine einfache und doch hilfreiche Methode ist das Nutzen von Kontrasten. So fällt es jemandem mit eingeschränkten Sehvermögen oft leichter, ein Getränk in eine Tasse oder ein Glas einzugießen, wenn das Geschirr sich deutlich andersfarbig vom Untergrund abhebt, auf dem es sich befindet. Eine simple Möglichkeit, dies zu verwenden, ist das Verwenden von farbigen Tischsets und die Anschaffung von gefärbtem Glas und farbigem Geschirr. Die Schaffung von Kontrasten lässt sich in zahlreichen anderen Bereichen des täglichen Lebens verwirklichen und man kann mit relativ geringem Aufwand einen großen Nutzen erzielen.



Mobilitätshilfen

Mobilitätshilfen unterstützen sehbehinderte Menschen dabei, wieder selbstständig ohne fremde Hilfe mobil zu sein: Alltäglich Wege zurückzulegen oder am Straßenverkehr teilzunehmen. Außerdem sind sehbehinderte Menschen, die ohne sehende Begleitung unterwegs sind, nach §2 der Straßenverkehrsordnung dazu verpflichtet, sich im Straßenverkehr zu kennzeichnen. Mit dem Tragen von Kennzeichnungen ermöglicht man es Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern, sich adäquat zu verhalten. Die Kennzeichnungen dienen damit auch der eigenen Sicherheit. Sie sind zudem ein gutes Mittel, andere Menschen auf eine bestehende Seheinschränkung aufmerksam zu machen. Hilfe wird eher angeboten, Fragen nach Unterstützung müssen nicht mehr erklärt werden.

Auch sehbehinderte Menschen können den weißen Blindenlangstock nutzen, um sich besser zu orientieren und Hindernisse oder Gefahren zu erkennen. Gleichzeitig dient der gut sichtbare weiße Langstock als Kennzeichnung im öffentlichen Straßenverkehr.

Daneben gilt auch das Tragen einer gelben Armbinde mit 3 schwarzen Punkten am Oberarm als Schutzzeichen. Das Tragen allein eines Buttons, der auf die Sehbehinderung hinweist, reicht im Straßenverkehr nicht aus. Der Button ist vor allem hilfreich, um beispielsweise Busfahrer, Verkäuferinnen, Arzthelferinnen, oder Passanten auf die Sehbehinderung aufmerksam zu machen. Als ähnlich sinnvoll erweist sich im Übrigen auch das Tragen einer Badekappe, die beim Schwimmen auf die Sehbehinderung hinweist.



Kommunikationshilfen

Technische Hilfsmittel für Menschen mit einer Sehbehinderung zeichnen sich zum einen durch eine hohe Bedienfreundlichkeit aus. Zum anderen sind zahlreiche Geräte mit einer Sprachausgabe ausgestattet, die Visuelles in Sprache umsetzt. Diese Sprachausgabe macht man sich auch bei den Kommunikationshilfen zu Nutze, die gerade in der heutigen Zeit von großer allgemeiner Bedeutung sind.

Zu den Kommunikationshilfen zählen Telefone mit großen Tasten, die möglichst auch noch kontrastreich gestaltet sein sollten. Auch Telefonsprachwahlboxen erweisen sich als sinnvolles Hilfsmittel. Diese Geräte sind für analoge Telefone geeignet und ermöglichen es, aufgesprochene Namen und die dazugehörige Nummer zu speichern. Möchte man telefonieren, reicht es, den Namen anzusagen und die entsprechende Nummer wird automatisch gewählt.

In der heutigen Zeit erfreut sich das Mobiltelefon großer Beliebtheit. Auch und gerade für sehbehinderte Menschen können sie von großem Nutzen sein. Erfreulicherweise gibt es auch hier Hilfen: Zum Einen gibt es Mobiltelefone für Senioren, die auf komplizierte Bedienungsmenüs und technische Finessen verzichten. Diese Mobiltelefone sind mit wenigen Tasten ausgestattet. Man kann sich anrufen lassen, einige Nummern speichern und sich mit einer Servicestelle verbinden lassen, die weitere Aufträge und Anrufe erledigt.

Zum anderen gibt es mittlerweile zu bestimmten Handys eine umfangreiche Zusatzsoftware, die auf dem Mobiltelefon installiert wird. Sie ermöglicht beispielsweise, auf verschiedene Anwendungen des Telefons durch einfache Tastenkombinationen zuzugreifen. Die integrierte Sprachausgabe liest die Infos auf dem Display vor.



Haushaltshilfen

Viele heute im Handel erhältlichen Haushaltsutensilien und –geräte sind aus Design- und Kostengründen so gestaltet, dass es für sehbehinderte Menschen schwierig bzw. unmöglich ist, Positions- und Funktionsanzeigen zu erkennen oder zu ertasten. Es gibt aber auch hier zahlreiche Hilfsmittel, die viele Tätigkeiten im Haushalt erleichtern. So gibt es Mikrowellen mit sprachgesteuerter Bedienführung, Bügeleisen mit tastbaren Markierungen für Dampfstärke und Temperatur sowie Personenwaagen und Küchenwaagen mit Sprachausgabe.

Darüber hinaus gibt es auch kleinere Haushaltshilfen wie z.B. Messbecher, bei denen die Messeinteilung sowohl von innen als auch von außen gut abtastbar sind, Füllstandsanzeiger für Gefäße, die einen Piepton bei erreichen der vorher eingestellten Füllhöhe und einen Dauerton vor dem Überlaufen produzieren oder Sockenhalter, die Strümpfe paarweise zusammenhalten, auch beim Wäschewaschen.

So genannte Farberkennungsgeräte mit Sprachausgabe erleichtern den Alltag. Sie ermöglichen Menschen, die Farben nicht oder nur sehr eingeschränkt wahrnehmen, selbstständig Farben unterscheiden zu können, wie es zum Beispiel für die Auswahl der Kleidung notwendig ist. Das Gerät wird an den Gegenstand gehalten und sagt nach Tastendruck die jeweilige Farbe an.


 

Freizeithilfen

Von verschiedenen Herstellern werden modifizierte Brett- und Würfelspiele für Kinder und Erwachsene angeboten, die durch besondere Prägungen oder extragroße Symbole den Bedürfnissen sehbehinderter Menschen Rechnung tragen. Kartenspiele zeichnen sich durch Symbole unterschiedlicher Prägung für die vier Spielfarben und den Wert der einzelnen Karte aus. Diese Zeichen lassen sich mit etwas Übung leicht ertasten.

Für Menschen, die nicht (mehr) in der Lage sind, Bücher selbst zu lesen oder fernzusehen, können Hörbücher eine gute Alternative sein. Man kann Hörbücher auf verschiedenen Tonträgern erhalten: auf Kassetten oder CDs. Bei der Anschaffung eines Abspielgerätes sollte man darauf achten, dass es einfach zu bedienen ist. Am besten wählt man eines, dass nur für die jeweilige Funktion vorgesehen ist.

Kassetten haben den Vorteil, das deren Handhabung häufig schon bekannt ist. Da die Abspielzeit aber begrenzt ist, ist ein häufiges Wechseln der Kassetten notwendig. Hörbücher auf CD verfügen über eine längere Abspieldauer und zudem über eine bessere Tonqualität, jedoch lassen die herkömmlichen Abspielgeräte ein Unterbrechen nicht zu. Nach jeder Unterbrechung muss die CD von vorn gehört werden. Werden diese herkömmlichen Audio-CDs allerdings auf MP3-Playern abgespielt, ist ein Unterbrechen möglich.

Hörbücher im MP3-Format haben den Vorteil, dass ein Buch komplett auf nur eine CD passt, die Tonqualität bleibt auch nach häufigem Hören erhalten, das Unterbrechen ist möglich. Einige Geräte bieten zudem noch die Funktion, Lesezeichen zu setzen, wenn man zwischendurch eine andere CD hören möchte.

Von sehbehinderten Menschen können Hörbücher in Blindenbüchereien kostenlos ausgeliehen werden. Um diesen Service nutzen zu können, ist lediglich das Einreichen einer Kopie des Schwerbehindertenausweises oder ein ärztliches Attest über die Sehbehinderung notwendig.

Um die Benutzerführung der Hörliteratur für sehbehinderte Menschen zu verbessern, wurde außerdem ein neues Medium entwickelt – das so genannte DAISY (Digital Accessible Information System). Der „Leser“ kann bei einer DAISY-CD wie in einem richtigen Buch blättern und einfach von Kapitel zu Kapitel springen. In manchen DAISY-Büchern ist es auch möglich, nach bestimmten Seiten oder ganzen Sätzen zu suchen. Zudem passen auf eine DAISY-CD bis zu 40 Stunden lange Hörbücher bzw. mehrere kürzere Bücher. Auf eine bisher handelsübliche Hörbuch-CD passen hingegen maximal 80 Minuten.

Auch Tageszeitungen, Wochenzeitungen oder Illustrierte gibt es in den verschiedenen Versionen als Hörausgabe. Einige Tageszeitungen werden in wöchentlichen Zusammenfassungen als Hörkassetten produziert. Bei einigen Zeitungen gibt es die Möglichkeit, sich diese täglich mit einem Newsreader als Hörzeitung vorlesen zu lassen. Der Newsreader ist ein PC mit Sprachausgabe und Internetanschluss. Die speziell aufbereitete Tageszeitung wird über die Telefonleitung im PC gespeichert und kann nach Bedarf mit einer synthetischen Stimme vorgelesen werden. Eine einfache Tastatur ermöglicht es, aus dem Inhaltsverzeichnis der Zeitung bestimmte Artikel auszuwählen.



Hilfsmittel für den Medizin- und Gesundheitsbereich

Gerade bei Medikamenten oder medizinischen Geräten ist eine Genauigkeit bei der Einnahme oder beim Ablesen von Werten (Gewicht, Körpertemperatur, Blutzuckerwerte, Blutdruck, etc.) von besonderer Bedeutung. Auch für diesen Bereich gibt es einfache und gut zu bedienende Hilfsmittel. Auf dem Markt sind Tablettenboxen, in die die einzelnen Medikamente einsortiert werden können. Mit Markierungspunkten lassen sich die verschiedenen Medikamentenpackungen kennzeichnen, um sie sicher voneinander unterscheiden zu können.

Es gibt akustische Tropfenzähler, die das Abzählen der Tropfenmenge durch ein akustisches Signal beim Tropfen ermöglichen. Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Personenwaagen und Fieberthermometer mit Sprachausgabe helfen, die Eigenständigkeit zu bewahren und ermöglichen es, bei ihrer Anwendung ohne fremde Hilfe auszukommen.



Vergrößernde Sehhilfen

Gerade im Bereich des Lesens oder der Orientierung in der Umgebung sind oft spezielle Hilfsmittel erforderlich. Eine herkömmliche Brille oder Kontaktlinsen allein reichen für sehbehinderte Menschen in der Regel nicht aus. Im Folgenden wird skizziert, welche Sehhilfen in welchen Alltagssituationen am häufigsten zur Anwendung kommen.

1. Sehhilfen für unterwegs

Zur Orientierung im Freien ist bei hinreichend intaktem Gesichtsfeld eine Sehschärfe von 10 % ausreichend. Die in diesem Maße sehbehinderten Menschen finden sich mit ihrer „normalen“ Brille in gewohnter Umgebung außerhalb ihrer Wohnung zurecht. Sie finden den Weg zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zur Bank, zur Post, zu Behörden und Einkaufsmöglichkeiten.

Um jedoch auch in unbekannter Umgebung weitgehend unabhängig zu sein, bietet sich für sehbehinderte Menschen die Nutzung eines Taschenfernrohrs, Monokular genannt, an. Monokulare ermöglichen beispielsweise das Lesen von Straßenschildern und Hausnummern, die Orientierung auf dem Bahnhof und das Lesen von Fahrplänen. Auch Textinformationen und Preisschilder in den Auslagen können damit gelesen werden.

Blendempfindliche Menschen helfen unter Umständen Brillen mit Filtergläsern, die zwar nicht vergrößern, doch oft blendungsfreies und kontrastverstärktes Sehen ermöglichen. Zusätzlich dazu empfiehlt es sich, bei starker Blendempfindlichkeit eine Schirmmütze zu tragen.

2. Sehhilfen für den häuslichen Gebrauch

Viele hauswirtschaftliche und handwerkliche Arbeiten erfordern bei intaktem Gesichtsfeld eine Sehschärfe von ungefähr 20 % bis 30 %. Ist der Vergrößerungsbedarf nicht zu hoch, erweist sich der Einsatz von Lupen, die es mit unterschiedlicher Vergrößerung gibt, als hilfreich. So helfen beispielsweise Standlupen oder Umhängelupen beim Gemüseputzen oder Fleischauslösen. Handlupen lassen sich beim Abwiegen oder beim Lesen von Rezepten oder Bedienungsanleitungen sinnvoll einsetzen.

Leuchtlupen verfügen über eine integrierte Beleuchtung. Auch sie gibt es mit verschiedenen Vergrößerungen. Sie helfen beim Lesen z.B. von Zeitungsartikeln, Büchern und allen Texten. Standleuchtlupen sind besonders bei „unruhiger Hand“ sehr bequem. Sie werden auf die Texte gesetzt und entlang der Zeilen verschoben. Welcher Vergrößerungsbedarf im Einzelnen sinnvoll ist, muss beim Augenoptiker geklärt und ausprobiert werden. Allgemein gilt: Je höher die Vergrößerung, desto kleiner wird der vergrößert dargestellte Bildausschnitt. Im Einzelnen muss ermittelt werden, ob es sinnvoll ist, die Lesebrille beim Gebrauch der Lupe zu benutzen und welche Stärke sie dann haben soll.

Ein weiteres Hilfsmittel ist die Lupenbrille. Lupenbrillen können das Lesen von Aufschriften, z.B. auf Verpackungen oder Bedienelementen erleichtern. Ihr wesentlicher Vorteil ist, dass man sie leicht überall hin mitnehmen kann und das sie kosmetisch unauffällig sind. Man muss sich allerdings an die kurze, gleich bleibende Leseentfernung gewöhnen. Bereitet das keine Schwierigkeit mehr, kann man mit einer Lupenbrille auch längere Zeit lesen.

Das Fernsehen ist für die meisten Menschen zur Informationsbeschaffung und zur Unterhaltung von großer Bedeutung. Auch hier haben Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen Probleme. Sie können sich dadurch helfen, dass sie näher an den Fernseher heranrücken. Dabei müssen sie durch eine dem Abstand zum Fernseher angepasste Brille unterstützt werden.

Nachteilig ist aber, dass Mitsehenden die Sicht dann verstellt wird. Der Einsatz einer Fernrohrbrille vermeidet dies. Ein in dieses Hilfsmittel eingebautes Fernrohr wird auf einen größeren Abstand auf den Fernseher ausgerichtet und stellt ihn vergrößert dar. Das Fernsehen mit einer Fernrohbrille ist allerdings recht anstrengend: Eine ruhige Kopfhaltung ist notwendig und die Brille liegt meist recht schwer auf der Nase. Mit hinreichender Motivation und Übung lässt sich aber auch hier, wie bei allen anderen vergrößernden Sehhilfen, ein Erfolg erzielen.

Durch Aufstecklupen wird eine Fernrohrbrille zum Lesen auf die Nähe eingestellt. Diese Sehhilfe bezeichnet man als Fernrohrlupenbrille. So können zunehmende Vergrößerungen bei allerdings abnehmenden Arbeitsabständen ermöglicht werden. Bei gleichen Vergrößerungen ist jedoch der Leseabstand bei Nutzung der Fernrohrlupenbrille deutlich größer als bei den optisch einfacheren Lupenbrillen.

Verwendet man vergrößernde Sehhilfen zum Lesen, empfiehlt es sich, für eine entspannte Körperhaltung ein Lesepult zu benutzen.

Reicht die Versorgung mit optischen Hilfsmitteln nicht mehr aus, können elektronische Hilfsmittel, wie z.B. ein Bildschirmlesegerät, eingesetzt werden. Eine Kamera nimmt beispielsweise einen Ausschnitt eines Zeitungsartikels auf und bringt ihn vergrößert auf einen Monitor. Damit lassen sich deutlich höhere Vergrößerungen erzielen als mit optischen Hilfen. Es gibt sie in der Regel als Colorgeräte, die sich zur oft besseren Schriftdarstellung auf schwarz-weiß umschalten lassen. Darüber hinaus bieten sie die Möglichkeit der Kontrastumkehr: statt schwarz auf weiß wird der Zeitungsdruck weiß auf schwarz dargeboten. Wie bei allen genannten vergrößernden Sehhilfen, muss auch der Gebrauch der Bildschirmlesegeräte geübt werden, soll sich der gewünschte Erfolg einstellen.

3. Sehhilfen für Schule und Beruf

Ein probates Hilfsmittel für alle Schulkinder ist die Visolettlupe, die einfach auf die Schulbücher oder andere Lehrmaterialien aufgesetzt wird und eine ca. 2-fache Vergrößerung bietet. Indem sich Kinder mit ihrer Nase bis an die Lupe heran nähern können, erreichen sie deutlich höhere Vergrößerungen und können erstaunlich feine Details in ihren Büchern erkennen.

Auch die oben beschriebenen Lupen, Lupenbrillen, Fernrohbrillen, Monokulare und Bildschirmlesegeräte können im Schulalltag und im Berufsleben eingesetzt werden.

Gute Dienste leisten in Schule und Beruf zudem Kameralesegeräte, die es ermöglichen, das Tafelbild mit der Kamera einzufangen, auf einen Computerbildschirm zu übertragen und somit für das sehbehinderte Kind lesbar zu machen.

Vergrößerungssoftware, die sowohl die Bedieneroberfläche des PC-Programms als auch die zu bearbeitenden Texte oder Bilder vergrößert, ist in vielen Fällen sinnvoll einzusetzen.


 




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